Mit 5:4 ging das Spiel gegen die SpG Neutrebbin/ Neuhardenberg verloren. Was aus unserer Sicht den Spielverlauf nicht widerspiegelt. Mit einer Mannschaft, die auf vielen Position verändert spielen musste, da wir momentan einige Verletzungen und Ausfälle zu beklagen haben, ging es gegen einen Gegner der größtenteils über lange Bälle kam und vorn auf seine Momente gelauert hat. Leider wurde das viel zu harte Einsteigen gegen unsere Spieler (auf die Beine treten, nachtreten sogar Spieler schubsen,..) durch den Schiedsrichter nicht geahndet. Schon in der 1. Halbzeit mussten wir die Abwehr komplett umstellen, da einer unserer Spieler durch ein viel zu hartes Einsteigen verletzt wurde. Leider hat hier der junge Schiedsrichter, der von außen immer wieder von Eltern regelrecht angeschrien wurde, nicht die richtigen Mittel gefunden das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Natürlich sollen auch die jungen Schiedsrichter Erfahrungen sammeln und müssen an das Schiedsrichterwesen rangeführt werden, was bei diesen verbalen Aussetzern der Eltern sehr schwer war. All diese Umstellungen konnten unsere Spieler schnell hinter sich lassen. Sie haben sich immer wieder rangekämpft und durch teilweise sehr ansehnliche Angriffe wiederholt Akzente im gegnerischen Strafraum gesetzt. Leider konnten wir die zwischenzeitige 4:2 Führung nicht ruhig genug runterspielen. Dennoch sind wir stolz auf unsere Mannschaft, die spielerisch klar die bessere Mannschaft war.
“An dieser Stelle möchte ich mich auch gern nochmal an alle Eltern wenden, die am Wochenende ihre Kinder auf dem Fußballplatz etwas zu lautstark oder sogar gewaltbereit unterstützen: dies ist nicht die Bundesliga! Es sind Kinder auf dem Platz. Wir spielen aus Spaß und nicht um andere zu demütigen oder verbal so zu attackieren, dass sie weinen oder nicht mehr spielen wollen. Wir als Trainer freuen uns über jedes Kind, welches in der heutigen Zeit den Weg zum Fußballplatz findet. Und ihr als Eltern seid dafür da, eure Kinder anzufeuern und im besten Fall die richtigen Werte zu vermitteln. Emotionen sind wichtig aber genauso auch angstfrei zu spielen. Auch wenn mal ein Spiel verloren geht.” so unsere Trainer Mario und Manuel.

